Riestern mit der Rentenversicherung
Einige Varianten bieten sich für den Riester-Sparer auf dem Markt an. Bausparen, Rentenfonds, Pensionskassen der Betriebe oder eben eine private Rentenversicherung sind Beispiele. Damit ist die Liste der Möglichkeiten lange nicht komplett. Viele entscheiden sich für eine Versicherung. Das häufig mit gutem Grund und klarem Kalkül. Manches Mal fällt die Wahl auf dieses Produkt, weil es bereits lange auf dem Markt ist und sich vielen als leicht verständlich erschließt. In einigen Fällen sind Renten-Sparer mit dieser Wahl allerdings schlecht beraten.
Altbewährt und gut bekannt
Private Rentenversicherungen gibt es weit länger auf dem Markt, als Walter Riester der breiten Bevölkerung als Namensvetter der Zulagen ein Begriff ist. Auch in der Vergangenheit entschieden sich bereits viele Bürger für den Abschluss einer zusätzlichen Absicherung fürs Alter. Schließlich steht die Erfüllung vieler, noch offener Wünsche und Träume in der zurück gewonnenen Freiheit des Seniorendaseins an. So verfügen viele Versicherer in diesem Geschäft bereits über beträchtliche Erfahrungen, die für diese Produkte sprechen können. Kompetenz ist sicher das maßgebliche Argument für viele, um einem Unternehmen oder einer Organisation sein Geld anzuvertrauen. Dennoch gilt es hierbei gewissenhaft zu vergleichen, bevor die Wahl auf einen Versicherer und ein spezifisches Angebot im Spektrum der Riester-Rentenversicherungen fällt.
Spreu vom Weizen trennen
Ganz banal werden monatliche Beiträge in eine Versicherung eingezahlt, die dann zum vereinbarten Zeitpunkt des Renteneintrittsalters als monatliche Privatrente ausgezahlt wird. Viele haben sich in der Vergangenheit so beispielsweise ermöglicht, den Ruhestand dank
privater Absicherung um einige Jahre nach vorne zu verlegen. Doch Vorsicht: Der früheste Auszahlungszeitpunkt ist gesetzlich geregelt. Riester-Zulage gibt es nicht für eine private Rentenversicherung, die bereits zum 50. Lebensjahr den dritten Frühling einläutet. Beim Abschluss sollte zudem bedacht werden, dass die gezahlten Beiträge nicht komplett der persönlichen Geldanlage gewidmet werden. Abschlusskosten, Vertriebskosten, Verwaltung und ähnliches schlucken einen Teil der Beiträge. Grundsätzlich ist der Posten der Geldanlage schon der größte, allerdings unterscheidet sich hier bereits die Spreu vom Weizen. Sorgfältiges Studieren der Verträge, das Ziehen von Vergleichen und kompetente Beratung sind das A und O.
Nicht immer die beste Wahl
Wer frühzeitig mit dem Riestern startet und sich langfristig auf ein Produkt festlegen möchte, ist mit einer renommierten Rentenversicherung gut beraten und kann durchaus den Volltreffer landen. Gesetzliche Garantien geben Sicherheit, Überschüsse werden bei guter Versicherungswirtschaft an die Kunden weitergereicht und zahlreiche Anbieter schaffen eine förderliche Konkurrenz. Wer allerdings nur an einen kurzen Versicherungszeitraum interessiert oder einfach mit dem Riestern sehr spät dran ist, sollte sich den Abschluss aufgrund der anfallenden Kosten genauer überlegen und andere Sparvarianten in Betracht ziehen.
|